Praxis für Ergotherapie - Bad Friedrichshall
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Herzlich willkommen - Praxis für Ergotherapie - Bad Friedrichshall

 

Unsere Behandlungsbereiche, Pädiatrie, Schreibabies, Handtherapie, Lerntherapie, Neurologie, Rheumatologie

Ab welchem Alter ist Ergotherapie sinnvoll?

Die Kinderheilkunde ist ein Arbeitsfeld, das sich nur der Altersgruppe Säuglingszeit, Kindheit und Jugend widmet. Mit dieser Zeit verbinden wir viel positive Erinnerungen. Gleichzeitig bestehen jedoch auch eine Fülle von Erwartungen, die enormen Druck auf Eltern und Kinder ausübt..  „Normgerecht“,  gut oder sogar besser entwickelt  sein zu müssen als die Altersgenossen, fängt bereits im Säuglingsalter an.

ab wann kommt Ergotherapie in unserer Praxis in Betracht?

Ergotherapeuten sind für die Kinder und Eltern da, die in diesem Wettbewerb (s.o) nicht mithalten können. Die Bandbreite umfasst Kinder mit leichten Entwicklungsstörungen, die sich durch Beratung, Begleitung und Therapie gut beheben lassen, bis hin zu Kindern, deren schwerste und mehrfache Behinderung ihr Leben und das ihrer Angehörigen lebenslang prägen wird.

Was muss ein kompetenter Ergotherapeut, der in unserer Praxis arbeitet, bieten können?

Um Wünsche, Bedürfnisse und Hoffnungen erfüllen zu können, müssen Ergotherapeuten Fachkompetenz im medizinischen und im sozialwissenschaftlichen  Bereich, sowie Methodenkompetenz in der Gestaltung des Therapieprozesses und Sozialkompetenz in der Beziehung zum Kind und seinen Angehörigen bieten können. Eine ganzheitliche Betrachtung hierbei ist uns sehr wichtig, die nicht nur körperliche, sondern auch seelische und soziofamiliäre Faktoren in Betracht zieht. Eine interdisziplinäre Zusammenarbeit mit anderen Therapiestellen ist uns in unserer Praxis sehr wichtig.

Was zeichnet unsere Praxis aus?

Wir bieten die nötige Fachkompetenz, da wir uns gerade im Bereich der Kinderheilkunde gezielt  und regelmäßig fortbilden. Wir verfügen über ein großes Team, in dem 1x wöchentlich Teamsupervision stattfindet, um eine adäquate Qualität gewährleisten zu können. Wir treffen uns regelmäßig mit Therapiestellen anderer Fachbereiche (Physiotherapeuten, Logopäden, Orthopädiemechaniker, Ärzte, Psychologen, bei Bedarf auch mit Lehrern, Erziehern, Jugendämtern usw.).

 


    Kennen Sie diese oder ähnliche Beispiele?
    Wenn ja, könnte das eine Indikation für Ergotherapie sein

• Beim Frühstücken wird oft die Milch verschüttet oder die Tasse umgeworfen.

• Schwierigkeiten, einfache Bastelarbeiten selbstständig zu planen und auszuführen.

• Die Stifthaltung wirkt beim Malen oft sehr verkrampft.

• Beim Malen bricht die Spitze des Stiftes auf Grund des zu hohen Schreibdruckes oft ab.

• Der Pinzettengriff gelingt noch nicht (kleine Gegenstände vom Tisch mit Daumen und Zeigefinger aufnehmen)

• Trotz intensiven Übens können Farben noch nicht benannt, Lieder, Verse und Ähnliches nur schlecht registriert werden.

• Das Klettergerüst und die Schaukel werden gemieden.

• Die Bewegungskoordination und Geschicklichkeit sind nicht altersentsprechend.

• Unlust beim Malen und Basteln.

• Das Ausschneiden mit der Schere bereitet Schwierigkeiten.

• Eine undeutliche Aussprache

• Verstärkter Speichelfluss

• Ein zugeworfener Ball kann nur mit Mühe, bzw. meist gar nicht aufgefangen werden

• Auf einem Bein hüpfen gelingt nur schwer

• Körperteile können nicht gezeigt werden (Augen, Ohren, Nase, Mund)

• Schwierigkeiten beim Treppensteigen (die Treppe kann nicht hinauf oder hinuntergegangen werden)

• Schwierigkeiten beim An- und Ausziehen (es dauert lange)

• Zeichnungen von Menschen sind ungenau und undifferenziert (Kopffüßer oder Bauchfüßer)

• Auf Berührungen wird ängstlich oder aggressiv reagiert

• Bei Singspielen kann ein Klatschrhythmus nicht eingehalten werden

• In den Kinderzeichnungen fehlen überkreuzte Linien

• Komplexere Anweisungen bzw. Aufforderungen werden nicht verstanden

Hier einige Beispiele:

• Nina hatte einen Unfall. Noch ist sie auf den Rollstuhl angewiesen. Bei alltäglichen Dingen, wie z.B. Anziehen, Waschen, Essen benötigt sie Hilfe, da Ausdauer und Koordination noch stark eingeschränkt sind. Eventuell braucht sie Hilfsmittel, die es ihr im Alltag erleichtern, alleine zurechtzukommen.

• Maik geht in die dritte Klasse. Er geht gern in die Schule und hat dort viele Freunde. Nur beim Sport wird er wegen seiner Unsportlichkeit oft ausgelacht oder gehänselt, bzw. durch seine körperlichen Einschränkungen oft ausgegrenzt. Er ist langsam, trifft den Ball nicht richtig, stolpert schnell und bleibt daher bei Mannschaftsbildungen oft bis zum Schluss übrig.

• Lea fängt alles an, bringt aber nichts zu Ende. Spielen, Malen, Hausaufgaben: Sie kann sich einfach nicht lange genug konzentrieren.

• Kevin, zweite Klasse, ist leicht ablenkbar. Er verbreitet Unruhe, stört seine Mitschüler, ist sprunghaft und ungeduldig. Oft spielt er den Klassenclown, kann herausfordernd und streitsüchtig sein. In Gruppen ist er außen vor, er hat wenig Freunde.

1.) Frühgeborene Kinder

2.) Kinder mit Entwicklungsstörungen, bzw. Entwicklungsverzögerungen: 
• Störungen des Körperschemas
• Umschriebene Entwicklungsstörung der Grobmotorik
• Störungen der Handlungs- und Bewegungsplanung, sowie -ausführung
• Taktile Hyper- und Hyposensibilität, die die Alltagsabläufe signifikant beeinträchtigen
• Umschriebene Entwicklungsstörung der Fein- und Graphomotorik
• Umschriebene Entwicklungsstörung der Mundmotorik, z.B. orofaziale Störungen mit vermehrtem Speichelfluss, Ess-, Kau-, und Schluckstörungen
• Umschriebene Entwicklungsstörung der visuellen Wahrnehmung
• Störungen der Aufmerksamkeit und Konzentration, sowie vermehrte Impulsivität
• Umschriebene Entwicklungsstörung des Sprechens und der Sprache: 
» Schwierigkeiten beim Lesen und Rechtschreiben
» Störungen der zwischenmenschlichen Beziehungen, im emotionalen- und Verhaltensbereich
   (z.B.Mutismus, Intelligenzstörung, Aphasie)
» Artikulationsstörungen  (Aphasie, Hörverlust,  Intelligenzstörung)
» Expressive oder rezeptive Sprachstörung (z.B. Mutismus)

• Auditive Verarbeitungs- und Wahrnehmungsstörung

3.) Kombinierte Entwicklungsstörungen:
» Mischkategorie bei Überschneidungen von Störungen des Sprechens und der Sprache, schulischer Fertigkeiten und motorischen Funktionen.

4.) Spezielle neuropädiatrische Erkrankungen und Bewegungsstörungen, z.B. Armplexusparese, Ataxie, neuromuskuläre Krankheiten
• Zerebrale Lähmung und sonstige Lähmungssyndrome, z.b. Infantile Zerebralparese

5.) Rehabilitation nach akuter Schädigung des Zentralnervensystems

6.) Tiefgreifende Entwicklungsstörungen mit autistischen Verhaltensweisen

 
    Pädiatrie
  • Münchner funktionelle Entwicklungsdiagnostik (MFED)
  • Befunderhebung , Behandlungsplanung und Behandlung bei Kindern von 4 bis 18 Monaten (TSFI)
  • Der "dysregulierte Säugling" nach Frau Dr. Papousek, Kinderzentrum München
  • Befunderhebung , Behandlungsplanung und Behandlung bei Kindern zwischen 3 und 5 Jahren.
  • Bobath - Pädiatrie
  • Mundmotorikseminar M.O.R.E.
  • Befunderhebung, Behandlungsplanung und Behandlung bei mehrfach behinderten Kinder.
  • Feldenkrais bei Kindern
  • Entwicklungsförderung bei Kindern mit Behinderungen, Retardierungen oder Entwicklungsstörungen
  • Auditive Wahrnehmungsbefundung und Therapie nach Marianne Frostig
  • Befunderhebung bei Kindern mit Lernstörung (TÜKI)
  • Befunderhebung: Handpräferenztest
  • Visuelle Wahrnehmungsstörungen aus augenärztlicher Sicht
  • Elternarbeit mit dem Ansatz der Transaktionsanalyse
  • Lösungsorientierte Beratung
  • Verhaltenstherapie mit hyperaktiven Kindern bei Prof. Dr. Franz Petermann
  • Leitlinien für Diagnostik und Therapie des hyperkinetischen Syndroms und die Bedeutung der medikamentösen Behandlung
  • Aufmerksamkeitstraining nach Lauth-Schlottke
  • Strategietraining nach Lauth-Schlottke
  • THOP, Therapieprogramm für Kinder mit hyperkinetischem und oppositionellem Problemverhalten (Dr. Daniel Walter, Jugendpsychiatrie Klinikum Köln)
  • Training mit sozial unsicheren Kindern (Dr. Daniel Walter)
  • Kinderrheumaseminar im der Kinderrheumatologie, SLK-Klinikum Neckargemünd
  • CMOP-/COPM-Zertifikatskurs (Klientenzentrierte Praxis- und Gesprächsführung)
  • Neurofeedback
  • Perfetti für Kinder AIDETC

    Schreibabys/Dysregulierte Säuglinge
  • Der dysregulierte Säugling, Diagnostik und Therapie nach Fr. Dr. Papousek
    Kinderzentrum München
    Grund- und Aufbaukurs
  • Befunderhebung , Behandlungsplanung und Behandlung bei Kindern von 4 bis 18 Monaten (TSFI)

    ADS, ADHS (Hyperaktivität)
  • Verhaltenstherapie mit hyperaktiven Kindern bei Prof. Dr. Franz Petermann
  • Leitlinien für Diagnostik und Therapie des hyperkinetischen Syndroms und die Bedeutung der medikamentösen Behandlung
  • Aufmerksamkeitstraining nach Lauth- Schlottke
  • Strategietraining nach Lauth- Schlottke
  • THOP, Therapieprogramm für Kinder mit hyperkinetischem und oppositionellen Problemverhalten (Dr. Daniel Walter, Jugendpsychiatrie Klinikum Köln)
  • CMOP-/COPM-Zertifikatskurs (Klientenzentrierte Praxis- und Gesprächsführung)
  • Neurofeedback
  • Auditive Wahrnehmungsbefundung und Therapie nach Marianne Frostig
  • Befunderhebung bei Kindern mit Lernstörung (TÜKI)
  • Befunderhebung: Handpräferenztest
  • Visuelle Wahrnehmungsstörungen aus augenärztlicher Sicht
  • Elternarbeit mit dem Ansatz der Transaktionsanalyse
  • Lösungsorientierte Beratung

    Lerntherapie
  • Bundeslegasthenieverband (BLV) Zertifizierung
  • Zertifikat für Integrative Lerntherapie, Kreisel e.V. (3-jährige Ausbildung)
    Ganzheitlich-systemische Hilfestellung bei Problemen des Lesens, Schreibens und Rechnens
  • Lese-Rechtschreibschwäche, I. Milz
  • Hypnotherapeutische Ansätze
  • Teufelskreis Rechenstörungen
  • Aufmerksamkeitstraining nach Lauth -Schlottke
  • Strategietraining nach Laut- Schlottke
  • Lösungsorientierte Beratung
  • Auditive Wahrnehmungsbefundung und Therapie nach Marianne Frostig
  • Befunderhebung bei Kindern mit Lernstörung (TÜKI)
  • Befunderhebung: Handpräferenztest
  • Visuelle Wahrnehmungsstörungen aus augenärztlicher Sicht
  • Alphabetische Strukturierung
  • Orthographische Strukturierung

    Rheuma
  • Kinderrheumaseminar (SRH Kinderrheumaklinik Neckargemünd)
  • Rheuma Schienen-Workshop

    Gesprächsführung / Elternarbeit
  • Lösungsorientierte Beratung
  • Elternarbeit mit dem Ansatz der Transaktionsanalyse
  • CMOP-/COPM -Zertifikatskurs (Klientenzentrierte Praxis- und Gesprächsführung)